10.09.2010, 05:25 UTC+2

Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Marco

ThomasD.net / OneArtist.de Administration Forum

Dabei seit: 24.12.2003

Beiträge: 3 159

Wohnort: Waltrop (Recklinghausen), Dortmund

Beruf: Web- und Merchandise Developer

1

04.01.2004, 15:10

Ich, ich, ich oder der Schrei des Egos

ich weiss nicht wie oft ich versucht habe diesen song zu interpretieren obwohl es doch auf einem vor den füssen liegt um was es geht. mich würde es aber mal interessieren wie andere z.b. diese stelle ansehen:

ich liebe ich mag oder mag nicht
ich gebe ich gab oder gab nicht
ich gönne mir was ich lass' dir was
wenn ich genug hab und damit krieg ich dich

refrain
ich will ich kann ich darf ich brauch
ich muss ich hab ich bin ich auch
ich will ich kann ich darf ich muss
ich hab ich brauch ich bin ich - schluss -
wer bist du

ganzer text unter:
http://www.thomasd.net/index2.php?show=m…/solo/ichichich

lg
marco
Die einen kennen mich, die anderen können mich
http://www.marcojansen.de/
http://www.facebook.com/marcojansen
  • Zum Seitenanfang

Thomas R.

unregistriert

2

04.01.2004, 18:41

was nützt einem z.B. die Gesundheit, wenn Chancen kommen und gehen.

Zitat

ich gönne mir was ich lass dir was wenn ich genug hab und damit krieg ich dich


"alle" saugen Energie, wollen wissen was der eine über den anderen weiss. das ist das Spiel.
  • Zum Seitenanfang

Snufo

Fantastischer Fan

Dabei seit: 01.01.2004

Beiträge: 88

Wohnort: Wien

Beruf: Callcenteragent

3

13.04.2004, 02:35

ich intaprtiere den song so, das viele vergessen, auch mal auf sich selber zu schaun, sich selber ernst nehmen und für wichtig zu befinden, wenn ich mit mir zufrieden bion und meine bedürfnisse kenne und darauf eingehe, kann ich auch mit andren besser umgehen und ihnen helfen....
Die Liebe zum Tier ist die beste Methode zur erkenntnis seiner Seele
  • Zum Seitenanfang

magda

Den Song kenn' ich

Dabei seit: 29.01.2004

Beiträge: 13

Wohnort: wo die Menschen Wasser trinken und Wein predigen

Beruf: Schüler

4

13.04.2004, 09:59

ich seh das auch so wie die snufo....nur wirkt das dann alles extrem egoistisch und deswegen ist dann am schluss vom refrain meiner meinung nach die frage:wer bist du?einfach spitze..denn das zeigt so das er sich so nicht wiedererkennt...wenn man immer nur nimmt dann kann man irgendwann mal nicht mehr geben!!
das is dann alles sehr ich bezogen und am schluss kommt er dann drauf das er sich ja so garnicht mehr wieder erkennt....
Sie dachten sie könnten ihn auslöschen
doch sie schufen eine legende
  • Zum Seitenanfang

Thomas R.

unregistriert

5

13.04.2004, 16:46

Zitat

Original von Snufo
ich intaprtiere den song so, das viele vergessen, auch mal auf sich selber zu schaun


viele tun sich schwer auf sich zu sehen, weil sie Angst vor dem haben was sie erwartet, und erkennen zuerst wie arm sie doch eigentlich sind und lassen es bleiben. Die Gesellschaft fordert ja eine Persöhnlichkeit.

Und das Ego ist ein Fass ohne Boden, das man gern zur Schau stellt.
  • Zum Seitenanfang

Joe Cool

Grünschnabel

Dabei seit: 23.04.2004

Beiträge: 2

6

02.05.2004, 11:45

für mich ist der Schrei des Ego ein innerer Dialog zwischen dem Ego und dem "wahren ich". Das Ego schreit und übertönt die Stimme des wahren ichs. Das Ego als Vorstellung des Verstands davon , wer er glaubt zu sein (ich will ich kann ich brauch). Und dann am Ende die Frage: "Wer bist Du?" Bist Du derjenige, der Du denkst, dass Du bist? Bist Du Dein Ego? Oder ist da noch mehr?
Qausi meine Interpretation... :-)
  • Zum Seitenanfang

KönigDerNarren

Grünschnabel

Dabei seit: 26.09.2004

Beiträge: 3

Wohnort: Erfurt

7

27.09.2004, 04:04

Gut gesprochen Joe
Es tut mir leid für die, die sich an meinem Leben laben. die mich aussaugten in dem sie mir Lebenslügen gaben. Denn sie sagen ich träume vergebens den Traum meines lebens..............weil sie kein mehr haben.
  • Zum Seitenanfang

kleinkroll

Grünschnabel

Dabei seit: 02.05.2005

Beiträge: 1

Wohnort: Freiburg

Beruf: Schülerin

8

06.05.2005, 18:13

sehe es genauso wie joe cool. gut zusammen gefasst!
veganpower for life
  • Zum Seitenanfang

cady

Groupie

Dabei seit: 09.04.2005

Beiträge: 218

Wohnort: Berlin

Beruf: Entertainer

9

22.07.2005, 09:27

Sehr gut, Joe.
Man siehts ja auch schon "Ich ich ich ich"...
  • Zum Seitenanfang

Nexus

Forenneuling

Dabei seit: 19.10.2005

Beiträge: 6

Wohnort: Die es nicht gibt

10

21.10.2005, 00:23

Zitat

Original von Joe Cool
für mich ist der Schrei des Ego ein innerer Dialog zwischen dem Ego und dem "wahren ich". Das Ego schreit und übertönt die Stimme des wahren ichs. Das Ego als Vorstellung des Verstands davon , wer er glaubt zu sein (ich will ich kann ich brauch). Und dann am Ende die Frage: "Wer bist Du?" Bist Du derjenige, der Du denkst, dass Du bist? Bist Du Dein Ego? Oder ist da noch mehr?
Qausi meine Interpretation... :-)



Genau die richtigen worte !!;)
Besser hätt ich es nich sagen können:thumbup


Mfg an alle
NeXus
Sei kein oberstübchen hocker!!!:wand
  • Zum Seitenanfang

Dabei seit: 26.11.2009

Beiträge: 22

Wohnort: Halle/Saale

Beruf: Physiotherapeut

11

26.11.2009, 22:36

Ich schlage vor, Thomas D zu fragen, was er damit meint!!!
Warum sollen wir Texte von jemanden interpretieren, der noch lebt?
Wir können ihn doch fragen.

Lieber Thomas, bitte teile deiner Fan-Gemeinschaft mit, was du mit dem Lied Ich, Ich usw. aussagen willst!

Hier also meine persönliche Interpretation:

Erstmal "Ego" und "Ich" sind Synonyme, dasselbe also.
Das Lied stellt die Frage nach dem "Ich". Was ist eigentlich das "Ich" oder "Ego"?
Wer bist du? Bezieht sich zum einen auf das "Ich", dass in der Strophe benutzt wird und zum andern auf das "Ich" des Zuhörers.

Die Frage nach dem Ich lässt sich nur stellen, wenn man nicht so sehr in sein Ich involviert ist, also ein wenig Abstand zu seinem Ich gewonnen hat, indem man sein eigenes Ich beobachtet. Dieser Prozess wird in der Strophe ausgedrückt. -Ich mache dies Ich mache jenes... Was ist eigentlich "Ich"?

Ich würde nicht von einem innewohnenden wahren Ich ausgehen, wie Joe das macht, sondern einfach mal mein eigenes Ich beobachten und ein bisschen hinterfragen, auf was ich mich da beziehe, wenn ich denke "Ich".
Lustig, was!
Grundsätzlich ist diese Frage hochbrisant, denn alle unsere Probleme haben in irgendeiner Weise mit unserem Ich zu tun. (Ich fühl mich Kacke, Ich hab kein Geld, Keiner mag mich, ....Ich, Ich, Ich)

Die letzte Strophe offenbart uns wohl, dass das Ich gar nicht so klar und gar nicht so festgelegt ist, wie das Ich, von dem wir normalerweise ausgehen.
bla, bla, bla...
Ich würde dieses Thema lieber im Bereich des Geheimnisvollen belassen und hier auch nicht als Mr. Neunmalklug auftreten.

Fragen wir doch mal nach!
Peace
Wenn du die Glocke bewegst, Ernie, dann läutet sie.
Ja Bert, aber es könnte doch auch sein, dass ein Monster erscheint und auf der Flöte spielt!
  • Zum Seitenanfang